Versatile Blogger Award – Die glorreichen Sieben

 

 

Es ist mal wieder soweit. Diesmal hat die singende Lehrerin geworfen, und zwar einen Award für meine Lebensleistung. Endlich, endlich die Anerkennung, die ich schon seit meiner Geburt dafür verdiene, dass ich manche Mitmenschen, Merkel, die Umwelzterstörung, Merkel, eine Welt ohne Dinosaurier, Merkel, und die Hobbit-Filme – und Merkel! – ertrage.

Und wie üblich geht es nicht darum, dass ich Fragen beantworte, sondern dass ich sieben Dinge erzähle, die ihr hoffentlich noch nicht über mich wisst. Was irgendwie ironisch ist, weil man auf seinem Blog ja so eine ganze Menge schreibt, die die Leute erst einmal nicht von einem wissen. Aber gut, versuchen wir, weitere sieben zu finden.

 

1. Ich war noch nie betrunken.

Ok, gut, das ist jetzt nicht wirklich eine spannende Info. Aber da ich so gut wie keinen Alkohol trinke, weil mir das Zeug in 99,5 Vol.% nicht schmeckt, komm ich da so oder so auf keine siebte Wolke. Ist aber auch nicht weiter schlimm, mein Bewusstsein muss nicht noch mehr erweitert werden. *schwitz*

 

2. Ich habe Träume, die wiederkehren.

Erst heute Nacht wieder. Und was ich dann verstörend finde, ist der Umstand, dass ich im Traum nicht nur weiß, dass ich träume (und das liegt nicht nur an genetisch modifizierten Autoteilen ^^‘), sondern auch noch weiß, dass ich diesen Traum schon einmal hatte. Hrmpf. Keine Ahnung, was da los ist oder schief verbunden ist, aber von solchen Träumen hab ich nicht nur einen. Wobei es für mich schwierig ist, von meinen Träumen zu erzählen, weil ich sie oft sehr schnell nach dem Aufstehen wieder vergesse, und meist nur ein vages Gefühl bleibt. Und eben dieser Aha-Moment, dass ich den Traum schon einmal hatte.

 

3. Wenn ich lese oder eine Serie schaue, sollte man mich lieber nicht stören.

Ja, da bin ich knallhart. Wenn ich eins davon mache, dann bin ich forerst nicht mehr zu erreichen. Ich bin sowieso eine Leseratte und verschlinge bei einem guten Buch die Seiten schneller als Nico Rosberg aus der F1 flüchtet. Aber wenn man mich dann aus diesem flow zieht, dann bin ich im ersten Moment ein wenig verwirrt, geistig noch in der Handlung gefangen und muss mich erst dazu zwingen, dem Störenfried zuzuhören. Und dabei nicht (allzu) grantig zu reagieren. Bei Serien ist es ähnlich, wobei ich hier nur ungern unterbreche, um nicht aus dem Flow zu kommen. Im TV verpasst man da ja meistens wertvolle Sekunden der Handlung (da lobe ich mir DVDs), und auf DVD muss ich dann wieder zwischen den Sprachen wechseln, und das ist bei Englisch doch noch nicht so leicht, wie ich es gerne hätte. Witzigerweise fällt es mir bei geschriebenem Englisch deutlich leichter, aber das lese ich ja auch seit etwa zehn Jahren sehr intensiv.

 

4. Ich finde Bibliotheken toll, aber ich habe die Bücher lieber für mich allein.

Versteht mich nicht falsch, Büchereien sind eine wunderbare Sache, allein aufgrund der schieren Menge an Literatur, die dort nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Und sie ermöglichen es jedem, zu lesen, sofern Interesse da ist. Mittlerweile aber ist mein Lesebedarf doch sehr speziell, sodass ich diese Bücher tendentiell eher nicht in einer Bibliothek finde. Dazu kommt, dass ich von der Sorte Mensch bin, die es tierisch fuchst, wenn sie eine spezifische Buchstelle im Kopf haben, und dann nicht im entsprechenden Buch nachschlagen können, wie das dann weiterging, oder wie es dazu kam, oder auch einfach nur, ob sie es dem richtigen Buch zugeordnet haben. Oft führt das dann dazu, dass besagtes Buch von der Stelle an weitergelesen wird. Und das geht bei entliehenen Büchern immer so schlecht. Das ist auch einer der Gründe, aus denen ich meinen stetig wachsenden SuB nicht allzu kritisch sehe, denn es kommen immer mal wieder Zeiten, in denen es nicht für neue Bücher reicht, und da kann ich dann trotzdem Frischfleisch konsumieren.

 

5. Ich kann mich nur sehr schlecht entscheiden.

Zu viele Optionen überfordern mich. Gut, bei der Wahl des Essens gehe ich den Weg der größeren Speicheproduktion beim Kartenlesen. Aber beim Einkauf von so manchem Videospiel stand ich vorm Regal und hab erst einmal zehn oder auch zwanzig Minuten im Laden überlegt, ob ich es kaufen soll oder nicht. Gut, das war auch zu Zeiten, als das Internet noch etwas jünger war und man nicht so einfach an bewegtes Material zu einem Spiel kam, und es noch lange keine Demos für Konsolen gab. Da wollte jede Ausgabe wohlüberlegt sein, und wehe, man wirft 40 DM für das falsche Spiel raus. Moment, waren das wirklich 40 DM?! Mal nachdenken, ich weiß, dass ich damals für das N64 mit Super Mario 64 299,- gezahlt hatte, und die meisten N64-Spiele zwischen 100 und 130 DM gekostet haben. Hm… Naja, ne Verteuerung um 100% auf knapp zwanzig Jahre, das ist schon heftig. *seufz*

Wie dem auch sei, ich entscheide mich nicht so gerne. Außer bei Dingen, bei denen ich mir wirklich sicher bin. Dem dritten Rothfuss-Buch, einem Date mit Miss Gellar, einem Ausflug nach Neuseeland, solcherlei Dinge eben.

 

6. Ich bin ein Serienhörer.

Manche Lieder kann ich einen ganzen Abend lang hören. Oft werfe ich Youtube an (CDs sitzen nicht in dieser Wohneung), und höre mir dann ein rundes Dutzend Lieder in verschiedenen Reihenfolgen an, je nach Lust, Laune und Stimmung. Was ich irgendwo ganz schlimm finde, weil ich eher dazu neige, mir ein ganzes Album am Stück anzuhören, so wie vom Künstler (oder der Plattenfirma) zusammengestellt. Aber es gibt solche Lieder, die thematisch gut zusammenpassen, solche, die ich auch gar nicht auf CD habe, und solche, die ich einfach jeden Tag hören könnte.

 

7. Zum Abschluss: Staffel 5 von Person of Interest! 😀

Die gabs zusammen mit den anderen von einer guten Freundin geschenkt, damit wir die parallel schauen und uns darüber unterhalten können. Was ich super finde, denn die Ausstrahlung auf RTL hab ich ja verpasst, und die Warterei macht mich so langsam wahnsinnig. Eine meiner Lieblingsserien und eine der besten der letzten Jahre. Leider auch nicht ganz so unrealistisch, was die Tendenz zur Überwachung betrifft, aber genau das macht sie so gut. Das und die Figuren, die sich im Laufe der Serie weiterentwickeln und wachsen.

Gut, das ist jetzt keine Info über mich, aber das geht ganz leicht: Ich gehe dieses Jahr tatsächlich mehr und mehr dazu über, mir mein eigenes TV-Programm zu erstellen. Nachdem das „normale“ Fernsehen seit Jahren an Qualität einbüßt, und ich es eigentlich nur noch für Sportereignisse und den ein oder anderen Film (vorzugsweise auf den Öffis) benutze, und auch so manche Serie massiv nachlässt (BBT, ich meine dich!), bleibt mir ja auch nicht viel übrig. Da können sich die Sender nur an die eigene Nase fassen, wenn sie kaum gescheite Eigenproduktionen zu bieten haben, und die qualitativ hochwertigen amerikanischen Serien dann wahlweise durch unmögliche Sendeplätze und/oder massive Werbenötigung verhunzen. Klar, Werbeeinnahmen sorgen dafür, dass die Serien überhaupt gekauft werden können, blablablub, aber wenn beispielsweise bei den Simpsons direkt nach dem Intro die erste Werbepause einsetzt, fühle ich mich verarscht.

 

So, das waren sieben wunderbare Fakten zu einem äußerst wunderbaren Menschen. *pfeif*

Nomminierungen finde ich mittlerweile wirklich schwer, denn irgendwie hat doch irgendwer immer mal was gemacht und so. Deswegen mal in die Runde gefragt, ob Bullion, Neues vom Schreibtisch, Gamergirl, die frittierten Phönixe, Bette Davis und Morgenluft denn Zeit und Lust hätten?

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Stöckchen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu Versatile Blogger Award – Die glorreichen Sieben

  1. Frau Argh schreibt:

    Über den Qualitätsverlust von BBT hatte ich gerade mit Bullion einen kleinen Austausch…beim Fernsehprogramm generell gebe ich dir Recht. Und das mit der Werbung ist oft nur noch unverschämt…

    Gefällt mir

    • pimalrquadrat schreibt:

      Jepp, hatte ich gelesen. 🙂
      Es bleibt einem halt wirklich nicht viel übrig, wenn man gescheites Programm haben will, als DVDs oder Streaming. Das war früher nicht so extrem, meine ich.

      Gefällt 1 Person

      • Frau Argh schreibt:

        Stimmt – wobei der Eindruck auch täuschen kann, weil man früher gar nicht die Auswahl und die Möglichkeiten hatte. Wenn man einen Film unbedingt sehen wollte, dann musste man das am Tag X um DIE Uhrzeit tun oder nen Videorekorder haben. Wenn nicht, schaute man in die Röhre und musste auf die Wiederholung warten…und was man alles nicht kannte, konnte man auch nicht vermissen…

        Gefällt 1 Person

        • pimalrquadrat schreibt:

          Videorecorder for the win! 😀
          Aber ja, es war auch sehr viel schwieriger, sich zu informieren und wenn man was verpasst hatte, dann bleib wirklich nur das Hoffen auf die Wiederholung, oder die VHS, wenn sie denn mal kam…

          Gefällt 1 Person

  2. bullion schreibt:

    Danke für die Nominierung, doch musste ich bereits die Singende Lehrerin vertrösten. Zudem habe ich ja bereits letzte Woche im Rahmen der 5 BESTEN am DONNERSTAG die „wichtigsten“ Fakten über mich preisgegeben… 😉

    Gefällt mir

  3. Zeilenende schreibt:

    Was bitte ist Fernsehprogramm? Übrigens finde ich das Formel-1-Faktum, das in deinem Beitrag durchschimmert, nach wie vor am Kuriosesten. Bis auf das betrunken. Aber Trunkenheit ist auch Definitionssache. Und nach meiner Definition war ich das auch nur zwei Mal so halb. 😅

    Gefällt mir

  4. krimskrams schreibt:

    Ach das ist lieb, aber da ich die singende Lehrerin mit diesem Alarm bewarf, spielen wir vielleicht nicht Boomerang damit… 😉

    Gefällt mir

  5. Ja, ich muss mal sehen, ob sich da was machen lässt…danke erstmal für die Nominierung. Habe ein paar Gemeinsamkeiten festgestellt, z.B. Lieder in Serie zu hören 🙂 u.a. höre ich auch tagelang dieselben Lieder in Dauerschleife.

    Gefällt mir

  6. totallygamergirl schreibt:

    Ja, doch ich werde wohl auch mitmachen. 😀 Falls mir da sieben Dinge einfallen. Aber wird bestimmt. *g*

    Gefällt mir

  7. singendelehrerin schreibt:

    Hey, schön, dass du mitmachst! Na, da dir ja eh die Themen fehlen, werde ich dich ab jetzt IMMER mit sowas bedenken! 😉

    1, 2 und 4 kann ich voll so unterschreiben. Da zeigt sich halt mal wieder, dass wir Soulmates sind. 🙂 Dafür ist meine „Formel 1“-Phase schon etwas länger her (zu den besten Michael Schumacher-Zeiten, also da, als es eigentlich langweilig wurde, weil immer er gewonnen hat), und mein eigenes TV-Programm stelle ich mir schon laaaaaaaange selbst zusammen.

    Neuseeland… *seufz* Ich muss dringend mein Sabbatjahr planen! Hast du in drei Jahren schon Geld? 😉

    Gefällt mir

    • pimalrquadrat schreibt:

      🙂
      Nur zu, wobei mir irgendwann in sehr naher Zulunft die interessanten Fakten ausgehen werden. Ich bin doch voll langweilig. ^^‘
      Haha, mal wieder, was? Wir verstehen uns einfach. 😀
      Ouh, Schumacher, das waren teils echt düstere Zeiten, als der alles platt gemacht hat. Aber die Duelle mit Alonso, das war ein Traum! Racing auf Messers Schneide, und nix da von wegen Überholen mit dem Knopf und so, da ging es nur ums Können. Zu schade, dass Alonso kein gescheites Auto hat, der hätte deutlich mehr Titel verdient gehabt…

      In drei Jahren? Du meinst, dann, wenn ich an Umzug und Auto und Einrichtung und so denken muss? Leider nein. XD

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s