Blogger ohne Themen

So könnte man die aktuelle Situation kurz und prägnant zusammenfassen.

Nachdem ich die Nachhilfe aufgegeben habe, fehlen mir die alltäglichen oder -wöchentlichen Geschichten, die man im Umgang mit Schülerleins so erlebt, um von diesen hier zu berichten. Auch größere und kleinere Erfolge und Missgeschicke tauchen bei weitem nicht mehr so häufig auf wie zuvor.

Auf der anderen Seite gibt es von der Arbeit tatsächlich gar nichts zu berichten. Schlicht und ergreifend, weil es da insofern „langweilig“ ist, als dass es wenig richtig amüsante oder denkwürdige Tage gibt. Und von 0815-Bürokram will auch niemand lesen, machen wir uns doch nichts vor. Geht mir ja auch so, davon mag ich nicht schreiben. Nebenbei sei angemerkt, dass unser Chef sehr deutlich ist, was Social Media und co. betrifft: Keinen Bezug zur Arbeit, keine Rückschlüsse auf die Firma.

Was den theoretischen Teil betrifft, ja, da gäbe es durchaus den ein oder anderen Aufreger, nicht zuletzt, was mancherlei „Dozenten“ oder jene, die sich dafür halten, betrifft. Aber auch davon mag ich nicht schreiben. Zu eindeutig sind die Situationen, als dass ich sie öffentlich darbieten könnte, ohne erkannt zu werden. Und auch nicht unbedingt positiv fürs Gemüt. Sich ständig aufzuregen und zu ärgern bringt niemanden weiter.

Mein Blick auf die weltbewegenden Ereignisse – Trump und die Nähe zum roten Knopf, getürkte Wahlen, Fragen der Integration, etc. pp. – hängt nicht nur euch zum Halse raus. Ich mag auch nicht mehr darüber nachdenken, was alles schiefläuft, und wie gut es uns eigentlich gehen könnte.

 

Tja, was aber bleibt dann noch übrig? Bücher? Gut, ich gebe zu, in letzter Zeit habe ich tatsächlich wieder ein, zwei, gelesen, aber richtige Besprechungen mache ich nicht so gerne. Vielleicht ein kurzer Überblick? Dito bei Games, auch hier tut sich nur wenig, und richtige Kracher sind, abgesehen von Breath of the Wild (welches ich aber kaum spiele, da die Zeit dafür dann doch fehlt. Kommt davon, wenn ich auf dem Weg von A nach B erst mal drei Stunden die Gegend erkunde und mich dem Ziel kein bisschen nähere. *pfeif*), nicht so recht dabei, auch wenn es sich um gute bis sehr gute Spiele handelt. Und auch hier gilt: Reviews sind nicht meine Stärke.

 

Deshalb auch mal die Frage an euch, liebe Leser: Gibt es etwas, wovon ihr gerne mehr hättet? Oder etwas, was eurer Meinung nach hier fehlt? Oder soll ich einfach so perfekt bleiben, wie ich jetzt schon bin, und euch genügen meine hin und wieder erscheinenden Beiträge in einem bretgefächerten, unvorhersehbaren Potpourri an Themen?

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31 Antworten zu Blogger ohne Themen

  1. Zeilenende schreibt:

    Ich bin da für eine maßgebliche Meinung zu nah an dir dran, denke aber einfach, du solltest einfach weiterhin schreiben, was dir in den Sinn kommt und dann das, was dir gefällt, notfalls erzwingen. Du könntest zum Beispiel über missglückte Versuche schreiben, ins Kino zu gehen, weil plötzlich jemand überschnappt. Ich finde, das klingt nach einer abgedreht guten Story.

    Und jetzt geh ich mir die Bettdecke über den Kopf ziehen, weil der Nerventee in seiner Wirkung nachlässt. 😉

    Nein, ich koche lieber neuen und guck die Staffel TBBT zu Ende. Im Ernst: Schreib, wenn du schreiben willst, auch wenn du nicht weißt, worüber, dann … Über Alltägliches. Ich habe mittlerweile eine ganze Stange an Beiträgen übers Bahnfahren verfasst. Weil man erst mit ein wenig Übung heraus bekommt, was gut ist, Spaß macht und interessant ist.

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  2. Tanja im Norden schreibt:

    Ich lese ja nur gelegentlich hier, deswegen traue ich mir da keine Meinung zu. Aber ist eine längere Pause nicht auch manchmal in Ordnung? Das, was geschrieben werden will, kommt schon irgendwann zu Dir.

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    • pimalrquadrat schreibt:

      Warum nicht? Jede Meinung ist interessant und bietet Denkanstöße. 🙂
      Und ich beiße auch nicht (also, meistens), versprochen. 😉

      Was die Pause betrifft, ja, auch das ist eine Option. Die ich aber nicht allzu lange ziehen möchte, denn oft wächst sich so eine Pause aus, und aus einer Woche wird ein Monat wird ein Jahr. Zumindest ist das manchmal bei mir so, dass mir der Wiedereinstieg dann schwer fällt.

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  3. bullion schreibt:

    Einfach schreiben, denn schlimmer als über irgendwas zu schreiben ist gar nicht zu schreiben. Und dann ist das Blog irgendwann tot. Keine Macht dem Blogsterben! So und nun bitte schreiben… 🙂

    Über die Arbeit würde ich tatsächlich auch nicht schreiben, das ist wohl immer unangenehm, wenn es konkret wird. Man kann sich aber auch in Andeutungen verlieren… 😉

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    • pimalrquadrat schreibt:

      Das klingt total nach Rothfuss. Sit down and write! 😀
      Ne, ne, Blogsterben ist nicht, keine Angst. Dazu macht es zu viel Spaß. 🙂

      Achja, Andeutungen, das ist auch so eine Kunst, wie Smalltalk. Muss ich ein wenig üben, glaube ich. 😀

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  4. Lehrercafe schreibt:

    Ach komm, wer wird denn…lass ja dein Blog am Leben. Für die Übergangszeit wandere schön zu uns und kommentiere. Daran haben wir Spaß und du bestimmt auch. Und ansonsten gilt mein Rat: Wahrnehmung und Beobachtung – das macht Spaß. Nimm deine Umgebung wahr, dein Umfeld, deine dich umgebenden Leute. Beobachte aufmerksam beim Einkaufen, beim Spazieren gehen, beim Essen gehen, beim…was weiß ich, dich selbst. Und fang einfach irgendwann mal an, über so kleine Wahrnehmungen und Beobachtungen des Alltags zu schreiben. LG Ela

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    • pimalrquadrat schreibt:

      Ne, ne, keine Sorge, dichtmachen mag ich nicht. 🙂
      Aber ich stell mir schon die Frage, was es hier in Zukunft geben kann und wird. Und natürlich schau ich auch bei euch vorbei, so ists ja nicht. 😉

      Das klingt nach einer guten Idee, da schau ich mal, wie ich das umgesetzt bekomme. Wobei man da ja auch aufpassen muss, mit dem Beobachten, sonst wandert man schnell zum Glotzen, und von da zur Ohrfeige ist es nicht weit. :mrgreen:

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  5. Sylana schreibt:

    Ach schreib doch bitte, was Dir in den Sinn kommt. Und wieso denn nicht über die Verrücktheiten in der Welt?
    Man möchte meinen, man kanns nicht mehr hören…..und doch, es tut gut, sich gemeinsam aufzuregen. Oder zu wundern. Oder irgendwas dazwischen.
    Was das Arbeitsleben betrifft, Du weißt ja, genau das ist der Grund, warum ich nicht blogge, obwohl genug Stoff da wäre. Andererseits ich es schon sinnvoll wenn sich die Analoge nicht permanent mit der virtuellen Realität vermischt.
    Und für treue Kommentatoren gibt’s ja immerhin noch (lange 😉 ) Mails!

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    • pimalrquadrat schreibt:

      Auch wieder wahr. Erst recht an einem Abend wie diesem, nach den Ereignissen in Paris. Mal wieder. So langsam reicht es einfach mit diesem Mist.

      Jepp, und genau deshalb werd ich das auch nicht weiter auf dem Blog thematisieren.
      Ahahaha, ja, da sagst du was. Wie so oft brauch ich da mal etwas länger. ^^‘

      Wobei es ja auch treue Leser gibt, die keine Mails schreiben. Die mag ich ja auch. 🙂

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  6. Blue Phoenix schreibt:

    Mach einfach einen Mix aus dem, was dich aktuell beschäftigt. 🙂
    Das passt zu dir und dem Blog, egal welches Genre es bedient.

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  7. Morgen Luft schreibt:

    Tanja im Norden sagt es sehr schön. Schreiben sollte niemals nicht eine Pflicht sein, sondern so aus einem heraussprudeln. Oftmals, wenn ich eine Pause einlege, kommen die Gedanken von ganz allein. Druck, nun ein Thema auszuwählen, wird dir wahrscheinlich eher die Freude daran nehmen.

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  8. tinatainmentia schreibt:

    Als gäbe es aus deinem Studium nichts zu berichten! 😀 Ich sag nur „knalleng“ 😉

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