White Flag

Oder auch: You win some, you lose some.

 

Ich bin demnächst nicht nur, wie bereits beim Vorstellungsgespräch vereinbart, zum Probearbeiten bzw. zum ausführlichen Beaugäpfeln der Arbeit eingeladen worden, nein, die guten Leutchen haben sich auch tatsächlich darum bemüht, die Ausschreibung bzw. die Arbeit so zu modifizieren, dass sie mir und meinen Fähigkeiten deutlich entgegenkommt. Wenn das mal kein gutes Zeichen ist!

Sicher, in trockenen Tüchern ist erst einmal noch nichts, zumal die Tinte noch nicht einmal trocken, geschweige denn auf dem Papier ist, aber so viel Mühe würden die sich nicht machen, wenn sie nicht wirklich interessiert wären und einen sehr guten Eindruck von mir gewonnen hätten. Insofern habe ich einen sehr positiven Start in den Tag gehabt und blicke freudig gespannt in die Zukunft, die sich aufzuklaren scheint.

 

Wie so vieles im Leben hat aber auch dies seinen Preis. Und der ist ziemlich hoch und aufwühlend. Die Sterne standen bereits vorher ungünstig, da im Fall der Fälle ne Fernbeziehung daraus geworden wäre, und wie wir alle spätestens seit Ted und Victoria wissen, funktioniert das nicht (ok, wieso die ausgerechnet mit diesem komischen Deutschen zusammenkam, da versteh ich die Autoren bis heute nicht). Kann ich übrigens bestätigen, sowas klappt nur sehr schwer und wartet mit einer Menge an Stolpersteinen auf, dass man eigentlich ständig am straucheln ist.

Da oben erwähnte gute Nachricht mit einem Umzug meinerseits verbunden wäre (Ich freu mich jetzt schon auf das Schleppen meiner drölfzigtausend Bücher *seufz*), würde sich die Situation nur noch weiter verschärfen und die (räumliche) Distanz vergrößern. Was dazu führt, dass vorerst Funkstille eingetreten ist und ich mich keinen Illusionen hingebe, was den Fortgang der Dinge betrifft.

 

Aber gut, immerhin ist damit meine Playlist für die kommenden Tage geklärt und ich werd dann für die Stelle, sollte alles klappen, einen klaren Kopf haben. Ist auch etwas.

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43 Antworten zu White Flag

  1. singendelehrerin schreibt:

    Ich drücke die Daumen, dass das Probearbeiten zum gewünschten Erfolg führt! 🙂 Bin gespannt, wo es dich dann hinverschlägt – in ein anderes Bundesland gar?

    Zum „lose some“: Schade. Mehr kann man da irgendwie nicht sagen, denn „There are other fish in the sea“ ist da ja immer wenig hilfreich…

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    • pimalrquadrat schreibt:

      Danke! 🙂
      Wäre echt gut, wenn das klappen und Spaß machen könnte. Die Leute dort schienen mir ziemlich nett, die Arbeitsatmosphäre soweit auch, und mit der Bezahlung kann ich auch leben. Ne, wäre echt gut.
      Nein, kein anderes Bundesland, aber doch einige Kilometer weiter weg. So weit, dass sich Pendeln nicht mehr löhnen würde.

      So seh ich es auch, schade. Dabei sollte man meinen, ich als Angler sollte wenig Schwierigkeiten damit haben, Fische an Land zu ziehen. *seufz*

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  2. Marille Gruenblatt schreibt:

    Ein gewisser Teil klingt ja durchaus sehr positiv! Hoffentlich fügt sich alles so zusammen, dass der Erfolg einfach nicht anders kann, als sich bei Dir einzustellen 😀
    Die andere Sache tut mir sehr Leid. Du weißt ja bereits aus eigener Erfahrung, dass große räumliche Distanz mitunter ein ziemliches Hindernis darstellt; da sind Aussichten auf genau das alles andere als Mut machend. 😦

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    • pimalrquadrat schreibt:

      Danke! 🙂

      Naja, ändern lässt es sich nicht. Und da das eben die mittelfristige Perspektive für etwas wäre, was noch gar nicht richtig begonnen hat, ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass diese Option zum Zuge kommt.
      Aber egal, ändern lässt es sich nicht. Und ich hab auch so genug um die Ohren, dass es mir nicht langweilig wird. XD

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  3. Zeilenende schreibt:

    Ich steh ja auf erfolgreiche Waschbären und Fernbeziehungen. Wenn dir Dido also zu kitschig werden sollte, sag Bescheid.
    Aber wer weiß, was noch so alles passiert.dir jedenfalls viel Erfolg beim Proben der Arbeit. Es klingt super. Ich freue mich für dich. 🙂

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  4. mellimomente schreibt:

    oh noiiin ;( … ich kenn das problem, mit den leuten die am falschen ort geboren werden -.-
    naja …aber wenn deins mal in trockenen tüchern ist, findet sie ja evtl, was in trockenen tüchern in deiner nähe ^^

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  5. Frau Argh schreibt:

    Pah…Herr Argh und ich haben uns quasi als Fernbeziehung kennengelernt. Ging 4 Jahre gut – so gut, dass ich meinen Krempel gepackt und dann hingezogen bin. Kann also auch klappen!

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  6. Wortman schreibt:

    Dann drück ich dir mal feste die Daumen, dass das Probearbeiten den erwünschten Vertrag einbringt.
    Das der Umzug ein Einschnitt wird und eventuell die Beziehung kippt… ok, das ist übel aber nicht tödlich. Vielleicht hält es ja doch – und wenn nicht, andere Mütter haben auch gute Kinder 😉

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  7. Schlopsi schreibt:

    Haiaiai, manchmal ist es so doof, dass sich die eine Tür gleichzeitig öffnet, wenn sich eine andere schließt. Aber noch ist nicht aller Tage Abend- manchmal bewegen sich schließlich auch die Sterne. 😉
    Ich drücke jedenfalls in allen nur erdenklichen Dingen die Daumen und wünsche umso mehr Spaß beim Kistenschleppen…. 😀 😀 😀

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  8. tinatainmentia schreibt:

    Ich finde, das klingt doch überwiegend zuversichtlich. 😉
    Fernbeziehungen würde ich übrigens nicht per se abschreiben, ich habe hier zwei Menschlein, die nach 10 Jahren Fernbeziehung zwischen zwei Ländern (!) entstanden sind, also nä… 😛 Aber ich denke, man muss dafür auch der Mensch sein, bzw. beide müssen dafür der Mensch sein. Das ist nicht was für jeden, das stimmt schon.

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