Last in, first out

Tja, wer hier jetzt an Informatik denkt, der hat nicht ganz unrecht, auch wenn ich nicht meine bescheidenen Erinnerungen aus Info I und Programmieren mit Java bemühen werde. Nein, es geht um meinen letzten Neuzugang im Bereich Soundtracks: The Legend of Zelda. A Link Between Worlds. Kam vor ein paar Tagen an und ist der vorerst letzte Soundtrack in meiner Sammlung – bis der Smash Bros.-Soundtrack hier eintrifft – der ist mittlerweile auch schon da und angehört worden – , und bis der von Xenoblade Chronicles X erscheint. :mrgreen:

Was soll ich sagen? Der Soundtrack entspricht ziemlich genau dem, was ich erwartet hatte. Weil ich das Spiel selbst ja bereits beendet habe, wusste ich, dass viele Melodien aus dem Vorgänger, A Link to the Past, übernommen wurden, ein Vorgänger, den ich natürlich ebenfalls bereits gespielt hatte. Viele Themen und Melodien sind überdies zeitlose Klassiker, die bereits seit Jahren Teil der Zelda-Spiele sind, so z.B. das Hyrule-Thema. Schön, dies nun ein drittes bzw. viertes Mal auf CD zu haben (nach dem Ocarina of Time-Soundtrack, der 25. Anniversary-CD und dem WDR-Rundfunkorchester-Arrangement. Merkt man, dass ich viele Soundtracks habe? *grins*).

Was mir besonders gut gefällt, dass sind die „Milchbar-Arrangements“. Im Spiel selbst findet man eine Milchbar, in der man für ein paar Rubine (die Währung im Spiel) zwei Musiker dazu bringen kann, ein paar bekannte Melodien zu spielen – ich fand und finde diese Idee beim Spielen so großartig! Ich mein, den beiden Gesellen dabei zuzuhören, wie sie das Hyrule-Thema spielen, während man selbst ja gerade ein Zelda-Spiel spielt, das ist schon ein wenig abgefahren. Und natürlich sind diese Versionen auch ziemlich gut gemacht. Ich hab hin und wieder kleine Spielpausen gemacht, einfach nur, um den beiden zu lauschen.

Als kleine Kostprobe einfach mal reinhören:

 

Gerne würde ich hier eine Kaufempfehlung geben, nur ist der Soundtrack ein (bereits nicht mehr erhältlicher) Artikel aus dem Club-Nintendo-Programm und dürfte sich wohl nur noch auf irgendwelchen Auktionsplattformen finden lassen.

Was für mich auch mit der größte Kritikpunkt an der Sache ist: Es gibt so viele großartige Soundtracks von Nintendo-Spielen, doch bekommt man die kaum, außer als Japan-Import so wie bei Xenoblade und The Last Story, was nicht gerade billig ist, oder eben als Teil des Club Nintendo, im Tausch für die Sterne – Sterne, die man für das Registrieren seiner Spiele bekommt. Und wenn man weiß, dass z.B. die Mario-Soundtracks für 3000-4000 Sterne weggehen, man pro Spiel aber nur 300 (250 fürs Spiel, 50 für die Umfrage) bekommt, dann wird schnell klar, dass man kaum ne Chance hat, außer eben via Auktionshaus oder mit sehr viel Glück, weil man zum richtigen Zeitpunkt genügend Sterne auf der hohen Kante hat.

Ich bin mir sicher, ein kleiner Onlineshop, in dem Nintendo seine Soundtrack-CDs anböte, würde ganz schnell leergekauft, einfach, weil die Nachfrage da ist – und die Qualität der Soundtracks auch. Stattdessen werden die Soundtracks als Prämien im Club Nintendo (der, wie mittlerweile bekannt ist, im September schließen und durch ein noch nicht näher bekanntes Treueprogramm ersetzt wird) angeboten, wenn überhaupt.

 

Hachja, Soundtracks. Wüsste ich mehr von Musik, könnte ich auch deutlich mehr schreiben, was mir gefällt, aber Musik hören war immer schon mehr mein Ding, als über Musik zu lernen oder zu reden. 😀

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