Hilflosigkeit

Das ist Deutschland im Jahr 2017.

Was soll man angesichts solcher Ereignisse eigentlich noch sagen?

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Sie kann Gedanken lesen!

Dieses Wochenende ist leicht verregnet, ich durfte mich mit langweiligen Aufgaben für den Englischkurs befassen – ich hasse Vokabelarbeit seit der fünften Klasse! – und ich hab mich beim Gemüseschnippeln in den Daumen geschnitten. Also jetzt nicht unbedingt ein Killerwochenende.

Und dann dachte ich mir: „Hm, es ist seltsam still geworden um Sarah Michelle und Lin-Manuel. Mal schauen, was die so treiben.“

Sprachs, und sah nach. Tadaaaa:

 

 

Genau mein Gedanke! Das ist doch mal ein Zufall! Und wie nicht anders möglich, schloss sich ein weiterer Gif-Austausch an. Abgesehen davon, dass ich zum Twitter-Stalker werde und Sarah Michelle Gellar in meinem Kopf wohnt – Yay! – sorgt das für einen sehr schönen Start in den Nachmittag.

Euch allen einen schönen Sonntag noch!

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Muss mal wieder raus

Ich wundere mich ja immer, wenn Leute nicht mit Zahlen umgehen können – oder wollen. So auch neulich, als vehement darauf hingewiesen wurde, dass doch gar keine Mehrheit der Türken in Deutschland für Erdogan gestimmt habe. Nachdem man die Wahlbeteiligung und die Wahlberechtigten berücksichtigt, blieben nur etwa 13% an Stimmen FÜR Erdogan übrig.

Und dann denke ich zurück an die Bundestagswahl 2013. Damals holte die CDU um die 16 Millionen Erststimmen und ca. 14 Millionen Zweitstimmen bei ca. 43 Millionen gültiger Stimmen. Das war damals ein bombastisches Ergebnis, und es hätte aufgrund diverser typisch deutscher Regelungen (Sorry, aber die Zweitstimme gehört abgeschafft. Entweder man wählt direkt für einen Kandidaten in einem Wahlkreis, oder man wählt direkt für eine Partei. Oder man wählt exakt eine Hälfte der Abgeordneten per Direktmandat, und eine Hälfte per Verhältnis, aber diese elendige Mischung ist, bei allem Respekt, Dreck) beinahe zur absoluten Mehrheit geschafft.

Kam da irgendjemand auch nur in die Nähe der Idee, das mal in Relation zu den Wahlberechtigten zu setzen? Oder in Relation zur Gesamtbevölkerung? Da haben nämlich nur 20% für Merkel gestimmt, und 80% eben nicht.

Nein, natürlich nicht! Weil das Schwachsinn ist! Es zählen am Wahlabend exakt die Stimmen derjenigen Wahlberechtigten, die auch wählen gegangen sind. Die, die gar nicht erst wählen dürfen, weil sie zum Bleistift zu jung sind, haben noch nie bei einer Wahl gezählt. Und die Stimmen derjenigen Leute, die zu faul, zu bequem, oder zu blöd waren, um von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen, ebenfalls nicht, denn die sind mit jedem Wahlausgang einverstanden, sonst wären sie wählen gegangen. Wobei man manchen Türken zugute halten muss, dass sie nicht ohne Furcht vor Repressalien hätten wählen gehen können.

Aber nun alle diejenigen, die nicht wählen waren oder nicht wählen durften, als Widerstandskämpfer hochzustilisieren, ist pure Dummheit. Man versucht wegzureden, was nicht sein darf, nämlich dass viele Türken, die seit Jahren oder gar Jahrzehnten in Deutschland leben, sich einen autoritären Führer (und oft genug auch die Scharia) wünschen. Was das über das Integrationsbemühen dieser Menschen, und was über das der Neuankömmlinge sagt, möchte man sich lieber nicht fragen.

 

Sicher, es gab und gibt Rassismus un Deutschland, dem sich nicht zuletzt Menschen mit Migrationshintergrund ausgesetzt sehen. Daran müssen wir arbeiten, Tag für Tag für Tag.

Aber das ist nur die eine Hälfte des Problemes. Leute, die seit Jahrzehnten hier leben und kein Wort Deutsch sprechen, Kinder, die bei Einschulung zum ersten Mal in Kontakt mit unserer Sprache kommen, Väter und Brüder, die lieber ihre Tochter und Schwester töten, als ihr dabei zuzusehen, wie sie die (nicht vorhandene) Familienehre beschmutzt und sich mit einem Menschen der falschen Nationalität und/oder Religion zu verabreden sucht, Schüler, die sich per se nichts von einer Lehrerin sagen lassen, weil sie ja nur eine Frau sei und nichts zu melden habe. Das und mehr sind Baustellen, die unsere Mitbürger angehen müssen.

 

 

Aber Politik ist doof. Es bringt ja nichts, sich darüber aufzuregen. Im Herbst wird Mutti Merkel ein hervorragendes Ergebnis einfahren, die SPD wird sich der Verantwortung des Wahlergebnisses stellen und die große Koalition suchen, und hinterher wundert man sich, warum es Leute gibt, die die AfD wählen.

Das selbe Spiel wurde übrigens nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich gespielt. Da hieß es dann, dass 80% der Franzosen sich für die EU ausgesprochen hätten, schließlich habe Le Pen nur 20% erreicht. Was natürlich falsch ist, da sich ebenfalls um die 20% für den linken EU-Kritiker Mélenchon ausgesprochen hatten, womit es in Frankreich runde 40% EU-Gegner gibt! In einem der Kernländer Europas sind 40% der Menschen gegen einen Verbleib in der EU! Das sollte einem doch zu denken geben. Und sei es nur, weil es zeigt, wie gespalten die westlichen Gesellschaften doch sind, nach Trump vs. Hillary (beide nah an 50%), nach Brexit (beide Lager um die 50%), nach Österreich (beide Präsidentschaftskandidaten nah an 50%). Aber stattdessen suhlt man sich in der eigenen Überlegenheit, die man zudem noch moralisch und damit gottgegeben denkt. Und jeder Abweichler ist ein Nazi und hat deswegen von vornherein unrecht.

 

Und täglich gibt es neue Meldungen, wie gut es uns in Deutschland doch geht, bei Rekordbeschäftigung. In ein, zwei Monaten rechne ich damit, dass mehr Leute arbeiten, als in Deutschland leben. Ihr werdet schon sehen, die beste Regierung aller Zeiten bekommt auch das noch gebacken!

Währenddessen leben 10 Millionen Menschen schon heute von staatlicher Hilfe. Währenddessen steuert jeder Mindestlöhner auf Altersarmut und Grundsicherung – also Hartz4 im Alter – zu. Währenddessen schieben sich unsere achso lieben Abgeordneten mehr und mehr Kohle in die eigenen Taschen. Oder in die ihrer Freunde. Und wenn dann doch mal jemand mehr Lohn möchte, wird auf die schlechte wirtschaftliche Lage verwiesen, die man durch Lohnerhöhungen herbeiführen würde. Schon komisch, aber halten sich Manager oder Politiker beim Gehalt jemals zurück?

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Versatile Blogger Award – Die glorreichen Sieben

 

 

Es ist mal wieder soweit. Diesmal hat die singende Lehrerin geworfen, und zwar einen Award für meine Lebensleistung. Endlich, endlich die Anerkennung, die ich schon seit meiner Geburt dafür verdiene, dass ich manche Mitmenschen, Merkel, die Umwelzterstörung, Merkel, eine Welt ohne Dinosaurier, Merkel, und die Hobbit-Filme – und Merkel! – ertrage.

Und wie üblich geht es nicht darum, dass ich Fragen beantworte, sondern dass ich sieben Dinge erzähle, die ihr hoffentlich noch nicht über mich wisst. Was irgendwie ironisch ist, weil man auf seinem Blog ja so eine ganze Menge schreibt, die die Leute erst einmal nicht von einem wissen. Aber gut, versuchen wir, weitere sieben zu finden.

 

1. Ich war noch nie betrunken.

Ok, gut, das ist jetzt nicht wirklich eine spannende Info. Aber da ich so gut wie keinen Alkohol trinke, weil mir das Zeug in 99,5 Vol.% nicht schmeckt, komm ich da so oder so auf keine siebte Wolke. Ist aber auch nicht weiter schlimm, mein Bewusstsein muss nicht noch mehr erweitert werden. *schwitz*

 

2. Ich habe Träume, die wiederkehren.

Erst heute Nacht wieder. Und was ich dann verstörend finde, ist der Umstand, dass ich im Traum nicht nur weiß, dass ich träume (und das liegt nicht nur an genetisch modifizierten Autoteilen ^^‘), sondern auch noch weiß, dass ich diesen Traum schon einmal hatte. Hrmpf. Keine Ahnung, was da los ist oder schief verbunden ist, aber von solchen Träumen hab ich nicht nur einen. Wobei es für mich schwierig ist, von meinen Träumen zu erzählen, weil ich sie oft sehr schnell nach dem Aufstehen wieder vergesse, und meist nur ein vages Gefühl bleibt. Und eben dieser Aha-Moment, dass ich den Traum schon einmal hatte.

 

3. Wenn ich lese oder eine Serie schaue, sollte man mich lieber nicht stören.

Ja, da bin ich knallhart. Wenn ich eins davon mache, dann bin ich forerst nicht mehr zu erreichen. Ich bin sowieso eine Leseratte und verschlinge bei einem guten Buch die Seiten schneller als Nico Rosberg aus der F1 flüchtet. Aber wenn man mich dann aus diesem flow zieht, dann bin ich im ersten Moment ein wenig verwirrt, geistig noch in der Handlung gefangen und muss mich erst dazu zwingen, dem Störenfried zuzuhören. Und dabei nicht (allzu) grantig zu reagieren. Bei Serien ist es ähnlich, wobei ich hier nur ungern unterbreche, um nicht aus dem Flow zu kommen. Im TV verpasst man da ja meistens wertvolle Sekunden der Handlung (da lobe ich mir DVDs), und auf DVD muss ich dann wieder zwischen den Sprachen wechseln, und das ist bei Englisch doch noch nicht so leicht, wie ich es gerne hätte. Witzigerweise fällt es mir bei geschriebenem Englisch deutlich leichter, aber das lese ich ja auch seit etwa zehn Jahren sehr intensiv.

 

4. Ich finde Bibliotheken toll, aber ich habe die Bücher lieber für mich allein.

Versteht mich nicht falsch, Büchereien sind eine wunderbare Sache, allein aufgrund der schieren Menge an Literatur, die dort nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Und sie ermöglichen es jedem, zu lesen, sofern Interesse da ist. Mittlerweile aber ist mein Lesebedarf doch sehr speziell, sodass ich diese Bücher tendentiell eher nicht in einer Bibliothek finde. Dazu kommt, dass ich von der Sorte Mensch bin, die es tierisch fuchst, wenn sie eine spezifische Buchstelle im Kopf haben, und dann nicht im entsprechenden Buch nachschlagen können, wie das dann weiterging, oder wie es dazu kam, oder auch einfach nur, ob sie es dem richtigen Buch zugeordnet haben. Oft führt das dann dazu, dass besagtes Buch von der Stelle an weitergelesen wird. Und das geht bei entliehenen Büchern immer so schlecht. Das ist auch einer der Gründe, aus denen ich meinen stetig wachsenden SuB nicht allzu kritisch sehe, denn es kommen immer mal wieder Zeiten, in denen es nicht für neue Bücher reicht, und da kann ich dann trotzdem Frischfleisch konsumieren.

 

5. Ich kann mich nur sehr schlecht entscheiden.

Zu viele Optionen überfordern mich. Gut, bei der Wahl des Essens gehe ich den Weg der größeren Speicheproduktion beim Kartenlesen. Aber beim Einkauf von so manchem Videospiel stand ich vorm Regal und hab erst einmal zehn oder auch zwanzig Minuten im Laden überlegt, ob ich es kaufen soll oder nicht. Gut, das war auch zu Zeiten, als das Internet noch etwas jünger war und man nicht so einfach an bewegtes Material zu einem Spiel kam, und es noch lange keine Demos für Konsolen gab. Da wollte jede Ausgabe wohlüberlegt sein, und wehe, man wirft 40 DM für das falsche Spiel raus. Moment, waren das wirklich 40 DM?! Mal nachdenken, ich weiß, dass ich damals für das N64 mit Super Mario 64 299,- gezahlt hatte, und die meisten N64-Spiele zwischen 100 und 130 DM gekostet haben. Hm… Naja, ne Verteuerung um 100% auf knapp zwanzig Jahre, das ist schon heftig. *seufz*

Wie dem auch sei, ich entscheide mich nicht so gerne. Außer bei Dingen, bei denen ich mir wirklich sicher bin. Dem dritten Rothfuss-Buch, einem Date mit Miss Gellar, einem Ausflug nach Neuseeland, solcherlei Dinge eben.

 

6. Ich bin ein Serienhörer.

Manche Lieder kann ich einen ganzen Abend lang hören. Oft werfe ich Youtube an (CDs sitzen nicht in dieser Wohneung), und höre mir dann ein rundes Dutzend Lieder in verschiedenen Reihenfolgen an, je nach Lust, Laune und Stimmung. Was ich irgendwo ganz schlimm finde, weil ich eher dazu neige, mir ein ganzes Album am Stück anzuhören, so wie vom Künstler (oder der Plattenfirma) zusammengestellt. Aber es gibt solche Lieder, die thematisch gut zusammenpassen, solche, die ich auch gar nicht auf CD habe, und solche, die ich einfach jeden Tag hören könnte.

 

7. Zum Abschluss: Staffel 5 von Person of Interest! 😀

Die gabs zusammen mit den anderen von einer guten Freundin geschenkt, damit wir die parallel schauen und uns darüber unterhalten können. Was ich super finde, denn die Ausstrahlung auf RTL hab ich ja verpasst, und die Warterei macht mich so langsam wahnsinnig. Eine meiner Lieblingsserien und eine der besten der letzten Jahre. Leider auch nicht ganz so unrealistisch, was die Tendenz zur Überwachung betrifft, aber genau das macht sie so gut. Das und die Figuren, die sich im Laufe der Serie weiterentwickeln und wachsen.

Gut, das ist jetzt keine Info über mich, aber das geht ganz leicht: Ich gehe dieses Jahr tatsächlich mehr und mehr dazu über, mir mein eigenes TV-Programm zu erstellen. Nachdem das „normale“ Fernsehen seit Jahren an Qualität einbüßt, und ich es eigentlich nur noch für Sportereignisse und den ein oder anderen Film (vorzugsweise auf den Öffis) benutze, und auch so manche Serie massiv nachlässt (BBT, ich meine dich!), bleibt mir ja auch nicht viel übrig. Da können sich die Sender nur an die eigene Nase fassen, wenn sie kaum gescheite Eigenproduktionen zu bieten haben, und die qualitativ hochwertigen amerikanischen Serien dann wahlweise durch unmögliche Sendeplätze und/oder massive Werbenötigung verhunzen. Klar, Werbeeinnahmen sorgen dafür, dass die Serien überhaupt gekauft werden können, blablablub, aber wenn beispielsweise bei den Simpsons direkt nach dem Intro die erste Werbepause einsetzt, fühle ich mich verarscht.

 

So, das waren sieben wunderbare Fakten zu einem äußerst wunderbaren Menschen. *pfeif*

Nomminierungen finde ich mittlerweile wirklich schwer, denn irgendwie hat doch irgendwer immer mal was gemacht und so. Deswegen mal in die Runde gefragt, ob Bullion, Neues vom Schreibtisch, Gamergirl, die frittierten Phönixe, Bette Davis und Morgenluft denn Zeit und Lust hätten?

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Blogger ohne Themen

So könnte man die aktuelle Situation kurz und prägnant zusammenfassen.

Nachdem ich die Nachhilfe aufgegeben habe, fehlen mir die alltäglichen oder -wöchentlichen Geschichten, die man im Umgang mit Schülerleins so erlebt, um von diesen hier zu berichten. Auch größere und kleinere Erfolge und Missgeschicke tauchen bei weitem nicht mehr so häufig auf wie zuvor.

Auf der anderen Seite gibt es von der Arbeit tatsächlich gar nichts zu berichten. Schlicht und ergreifend, weil es da insofern „langweilig“ ist, als dass es wenig richtig amüsante oder denkwürdige Tage gibt. Und von 0815-Bürokram will auch niemand lesen, machen wir uns doch nichts vor. Geht mir ja auch so, davon mag ich nicht schreiben. Nebenbei sei angemerkt, dass unser Chef sehr deutlich ist, was Social Media und co. betrifft: Keinen Bezug zur Arbeit, keine Rückschlüsse auf die Firma.

Was den theoretischen Teil betrifft, ja, da gäbe es durchaus den ein oder anderen Aufreger, nicht zuletzt, was mancherlei „Dozenten“ oder jene, die sich dafür halten, betrifft. Aber auch davon mag ich nicht schreiben. Zu eindeutig sind die Situationen, als dass ich sie öffentlich darbieten könnte, ohne erkannt zu werden. Und auch nicht unbedingt positiv fürs Gemüt. Sich ständig aufzuregen und zu ärgern bringt niemanden weiter.

Mein Blick auf die weltbewegenden Ereignisse – Trump und die Nähe zum roten Knopf, getürkte Wahlen, Fragen der Integration, etc. pp. – hängt nicht nur euch zum Halse raus. Ich mag auch nicht mehr darüber nachdenken, was alles schiefläuft, und wie gut es uns eigentlich gehen könnte.

 

Tja, was aber bleibt dann noch übrig? Bücher? Gut, ich gebe zu, in letzter Zeit habe ich tatsächlich wieder ein, zwei, gelesen, aber richtige Besprechungen mache ich nicht so gerne. Vielleicht ein kurzer Überblick? Dito bei Games, auch hier tut sich nur wenig, und richtige Kracher sind, abgesehen von Breath of the Wild (welches ich aber kaum spiele, da die Zeit dafür dann doch fehlt. Kommt davon, wenn ich auf dem Weg von A nach B erst mal drei Stunden die Gegend erkunde und mich dem Ziel kein bisschen nähere. *pfeif*), nicht so recht dabei, auch wenn es sich um gute bis sehr gute Spiele handelt. Und auch hier gilt: Reviews sind nicht meine Stärke.

 

Deshalb auch mal die Frage an euch, liebe Leser: Gibt es etwas, wovon ihr gerne mehr hättet? Oder etwas, was eurer Meinung nach hier fehlt? Oder soll ich einfach so perfekt bleiben, wie ich jetzt schon bin, und euch genügen meine hin und wieder erscheinenden Beiträge in einem bretgefächerten, unvorhersehbaren Potpourri an Themen?

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Und während…

die ganze Bevölkerung dabei zusieht, wie überbezahlte Männer in Shorts einem Ball hinterherrennen, zeigt der SWR zwei Dokus über Armut in Deutschland.

 

Aber die Führerin hat ja gesagt, dass es uns so gut geht wie nie zuvor.

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Verliebt

Ich gestehe: Ich bin verliebt. Und zwar so richtig, mit Schmetterlingen im Magen, Gänsehaut, dämmlichem Grinsen, besorgniserregenden Neigungen zu Seufzern der Verzückung.

Wie das geschehen konnte? Nun, es war einmal, in einer Galaxie nicht allzu weit entfernt von hier, begab es sich, dass zwei Menschen aufeinander trafen. Witzigerweise mittels sozialer Medien, die ich mit einer gewissen Portion Abneigung und Misstrauen betrachte. Obwohl ich blogge, aber das ist ja auch etwas anderes. An dem Tag, an dem ich von meinen Toilettenerfolgen berichte, gegebenenfalls unter Verlinkung meines zugehörigen Instagrambeitrags, könnt ihr mir diese Aussage gern um die Ohren knallen, bis dahin aber bleibe ich ein kleiner, bescheidener Gelegenheitsblogger.

Wo war ich? Achso, ja, Hamilton. Also, nicht der Lewis, der gestern einen verdienten Sieg in China eingefahren hat, in einer WM, die sich recht spannend ankündigt, obgleich sehr wenig überholt wird, sondern der amerikanische Hamilton, der zur Zeit diverse Bühnen unsicher macht, und dessen Songs wohl für lange Zeit im kollektiven Gedächtnis haften bleiben werden. Nebenbei bemerkt, irgendwann muss ich sie mir auch mal anhören, aber vermutlich erst, wenn ich mich am Soundtrack zu Moana/Vaiana satt gehört habe. Wann das jedoch sein wird…

Wo war ich doch gleich? Schwierig, den Faden nicht zu verlieren, wenn alles mit allem zusammenhängt, und einen die Gefühle überfrauen (man will ja genderkorrekt sein). Jedenfalls, es begab sich, dass eine äußerst hübsche, kleine blonde Dame mit herrlichen blauen Augen und bezauberndem Lächeln eben jenes Musical besuchte, und auch sehr mochte. Wartet, nein, das war der Geschichte zweiter Teil. Oder dritter? Ich sags ja, schwierig, bei all den Emotionen…

 

Also. Es begab sich, zu einer Zeit, als eine besonders hinreißende Schauspielerin, die nicht zuletzt aufgrund einer ganz besonders „bestechenden“ Rolle in Erinnerung bleiben wird, und diverse Bildungseinrichtungen in Sunnydale unsicher gemacht hat, ihr zwanzigjähriges Jubiläum feierte.

 

 

Ist sie nicht umwerfend? ❤

Jedenfalls, auf dieses Cover hin folgte der erste Teil einer absolut herzerwärmenden Twitterkonversensation, die sicherlich jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Ein Klick auf den Tweet genügt, um sich den epischen Austausch von Gifs zwischen Sarah Michelle Gellar und Lin-Manuel Miranda anzuschauen. Ach, und wer so wie ich mehr davon sehen möchte, der möge sich bitte hierhin wenden:

 

Ein Klick führt zum zweiten Teil dieser virtuellen Lovestory. ❤

NACHTRAG:

Trotz all der emotionalen Verwirrtheit wusste ich, dass es a battle of gifs in three parts war – Lin-Manuel ist bekennender Rothfuss-Fan, Sarah Michelle am Ende gar auch? 😮 – und so kommt hier nun des Beginnes Anfang:

 

 

Ich bin noch immer ganz hin und weg von diesem Austausch zwischen zwei Leuten, die ganz offensichtlich Fans voneinander sind, mit social media umgehen können, und absolut passende Gifs auch von sich selbst zur Verfügung haben.

Wenn sie jetzt noch an Buffy The Musical arbeiten könnten, wäre ich wirklich im Himmel. *seufz*

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