Ein flotter Dreier

Ich kann es kaum erwarten, endlich einen flotten Dreier zu feiern. Ich mein, wer würde das nicht feiern? Drei Menschen, die sich gut verstehen und zusammenommen mit der Option, sich noch besser zu verstehen. Und die nach einem sicherlich langen, vielleicht auch anstrengenden, aber ganz bestimmt befriedigendem Tag verabschieden mit der Absicht, sich wieder zu sehen – oder auch nicht.

 

 

Genau das steht mir dieses Wochenende bevor, wenn sich die singende Lehrerin zum Zeilenende und zu mir gesellt, und die Gegend unsicher machen wird. Wir garantieren für rein gar nichts! Also, abgesehen davon, dass es u18 und vanilla bleiben wird. :mrgreen:

 

Ich bin schon sehr gespannt, wie wir zu dritt harmonieren werden, das Zeilenende mochte ich in echt schon sehr gut leiden, und ich geh davon aus, dass das auch auf die singende Lehrerin zu treffen wird. 🙂

 

Natürlich sind Bloggertreffen immer etwas „heikel“. In der Regel kennt man sich ja nur virtuell, durch Beiträge und Kommentare, eventuell noch durch einen regen Mailaustausch. Zugleich bedeutet solch ein Treffen auch immer, dass man seine virtuelle Maske ablegt und Einblick gewährt in die Person, die hinter dem Bildschirm sitzt. Was natürlich für alle Beteiligten gilt. Aber zum geschrieben Wort gesellen sich Gestik, Mimik, Intonation, und Dinge, für die man sich beim Schreiben Zeit nehmen kann, sei es, um an ihnen zu feilen, oder um seinen Wortwitz, welchen meist niemand außer dem Schreibenden selbst witzig findet, zu zügeln, werden nun durch Spontaneität und (m)ein loses Mundwerk ersetzt.

Durch ein Treffen wird die Person, mit der man sich austauscht, ein gutes Stückchen realer, greifbarer. Manchmal macht mir das ein wenig Angst, denn ich denke zu solchen Gelegenheiten ganz gerne an meine eigenen Unzulänglichkeiten, die ich an dieser Stelle nicht auflisten mag. Wer sich einen Eindruck davon machen mag, wie spannend die sind, der möge sich mal spaßeshalber den Stammbaum Jesu durchlesen, das ist ein ganz guter Vergleich. ^^

Doch zurück zum Thema. Ich bin kein großer Entertainer, und oft genug ziehe ich mich still und leise aus einer Unterhaltung zurück, wenn ich das Gefühl habe, nichts dazu beitragen zu können. Was natürlich kontraproduktiv ist, weil ich dadurch ja noch sehr viel weniger beitrage. Und beim Essen bin ich eh kaum zu gebrauchen, weil ich da voll und ganz mit meinem Essen beschäftigt bin. 😀

 

Jedenfalls, ich freue mich auf unseren „Dreier“, ich bin mir sicher, dass es ein toller Tag werden wird, und ich hoffe, dass ich auch auf der Höhe sein werde. 🙂

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Wo kann ich

so einen Blick bekommen, wie ihn Ivanka für Trudeau übrig hatte? 😳

Das ist ja so dermaßen verschmachtet, dass ich mich wundere, wieso die Luft zwischen beiden nicht zu brennen anfing! 😮

Also, die gute Frau tut was für die Verständigung der Völker, das muss man ihr lassen. :mrgreen:

 

Abseits davon freue ich mich auf mein wohlverdientes Wochenende. Auch wenn es nur zwei Tage sind, kann ich wenigstens ausschlafen und die Seele baumeln lassen. Das fehlt mir momentan, weil tagsüber keine Zeit bleibt, und ich spätestens halb elf schlafe.

Mit Nachrichten befasse ich mich zeitlich bedingt so gut wie gar nicht mehr, und das tut mir gut. Ich bin sowieso schon viel zu zynisch, und je weniger ich vom Weltgeschehen mitbekomme, desto besser geht es mir. Sollen sie sich doch alle gegenseitig die Schädel einschlagen.

 

 

So, und gerade hab ich geschaut, wann RTL die fünfte Staffel Person of Interest zeigt, und dabei feststellen müssen, dass die nicht nur schon läuft, sondern auch, dass ich bereits drei Folgen verpasst habe!? 😯 😥

Das bedeutet für mich, dass ich jetzt auf die DVDs waren muss, weil es sich nicht lohnt, in die letzte Staffel mit Folge 4 einzusteigen. Ganz ehrlich? RTL ist ein Sauladen, der im Dschungel zurückgelassen gehört! 😡

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It’s finally here!

After nigh on 9 months of a long, long wait, my Tak set ist finally here!

I’m so excited to finally try out what I’ve so far only seen Pat and Amanda play. Apart from the books, it’s my very first Kingkiller Chronicles merchandise (and easily my most expensive one, too), but considering the quality so far seems to be top notch, I’m very pleased!

Tak

So, what’s Tak, you might ask? Or: What’s been in the package?

Well, Tak is a board game out of the world of Patrick Rothfuss‘ Kingkiller Chronicles. First depicted while Kvothe spends time at the Maer’s court, Tak is said to be a beautiful game. And I have to say, phyiscally, it really is! Nice wooden pieces, a well-made wooden board, a little companion book and two little additional items, one of them specifically crafted for the kickstarter: a collector coin, and a royal Capstone from Vintas.

All right, that’s what’s been in the package, but how do you play? The goal of the game is to place your pieces in such a way as to link two opposing sides of the board together, withoug going diagonally. Seems simple enough, right? Well, you can place your pieces flat, in order to create a road. Or you can place them vertically to create a wall, which is quite literally a roadblock. And of course, both flat pieces and walls can move, one case at a time. Except when they are stacked. And I haven’t even talked about the role of a Capstone!

So, what in essence is a really simple to graps game evolves into a devilishly complex battle of two minds intent on playing a beautiful game, where the journey is the goal. Just as it is with the story of Kvothe.

If you want to learn more about the game, just head over here to find the complete set of rules. If you want to give it a try, all you need are two sets of pieces colored differently, and two different pieces who’ll be your Capstones. As far as your playfield goes, a checkers one will do the trick! Yeah, not everyone will spend an arm and a leg like I did to be part of the kickstarting crowd. ^^

Though you can preorder the game box, book, wooden board and even more on the Tinker’s Packs, wich gives all of it’s proceeds to Worldbuilders, Pat’s charity!

 

Now I’ll only need to find me some playmates…. 😀

 

 

 

So, und für die deutschsprachigen – nein, keine 1:1-Übersetzung, das wäre ja langweilig. Tak ist ein Brettspiel aus der Welt der Königsmörder-Triloge von Patrick Rothfuss. Wer hier etwas länger mitliest, weiß, wie sehr ich diese Bücher und diesen Autor mag – schleißlich versuche ich alle naslang, einen von euch dazu zu bringen, die Bücher zu lesen, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg – und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ich letztes Jahr die Chance beim Schopf ergriff und am Kickstarter teilgenommen habe. Heute, rund neun Monate später – irgendwie symbolisch ^^ – konnte ich mein Tak-Set in Empfang nehmen! 😀

Und ich bin sehr zufrieden! Das Arcanist-Brett macht einen sehr soliden Eindruck und wird sicherlich gut klingen, wenn man die Spielsteine platziert, die Spielsteine selbst sind fein verarbeitet, die Sammelmünze sowie der königliche Capstone aus Vintas sehen auch sehr fein aus, und ich freue mich schon, das Begleitbuch zu schmökern, auch wenn es natürlich nicht allzu dick ist. Nicht zuletzt aber freue ich mich darauf, demnächst dann spielen zu können. Eine gute Freundin von mir hat den ganzen Prozess begleitet und nachdem sie The Wise Man’s Fear/Die Furcht des Weisen verschlungen hat, ist sie fast so begeistert wie  ich, Tak zu spielen. Ich werde ganz sicherlich die singende Lehrerin zu einem Spiel überreden, sobald wir uns mal treffen (die ist genau wie ich höchst begeistert von Rothfuss 😀 ), und auch das liebe Zeilenende wird in Versuchung gebracht werden. 😀

 

So, und jetzt kann der doofe Valentinstag kommen, mir doch egal. 😛

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Jiro Taniguchi

Ich habe bereits mehrfach davon erzählt, wie gerne ich die Werke Jiro Taniguchis lese. Am ausfphrlichsten schrieb ich über Gipfel der Götter, ein wahres Meisterwerk an Erzählkunst, welches mich richtiggehend fesseln konnte, sodass ich mehrere Hundert Seiten verschlang wie nichts. Doch nicht nur diesen Manga las ich sehr gerne.

 

Das erste Mal, dass ich in Kontakt zu Taniguchi kam, war vor grob zehn Jahren, als mir meine Mutter von einem Ausflug nach Lyon einen Manga und eine DVD mitbrachte. Die DVD war Fullmetal Alchemist: Conquerer of Shambala. Der Manga war Un zoo en hiver (Ein Zoo im Winter) von Jiro Taniguchi. Die Geschichte um einen jungen Mangaka, wie er voller Träume und Ambitionen als Assistent beginnt und darauf hofft, eines Tages selbst erfolgreicher Mangaka zu sein, packte mich sofort. Sehr nah ging sie mir auch deshalb, weil ich als verträumter junger Mensch noch immer die leise Hoffnung hege, eines Tages, vielleicht einmal, selbst einen Roman zu schreiben und zu veröffentlichen. Durch diese thematische Nähe entstand ein Band zwischen mir und dem Manga Un zoo en hiver, welches bis heute hält.

Es dauerte einige Jahre, bis ich einen weiteren Manga von Taniguchi lesen sollte. Mangas sind selten günstig, und die Auswahl in Deutschland ist leider auch ein wenig eingeschränkt (gewesen). Nichtsdesto trotz wagte ich den Sprung ins Ungewisse une bestellte mir drei Manga von Taniguchi: Ice Age: Chronicle of the Earth, Quartier lointain (Vertraute Fremde) sowie Le sommet des dieux, Band 1.

Auch wenn man Ice Age anmerkt, dass es in eine frühere Schaffensphase fällt, waren die Idee sowie die Zeichenkunst bereits hervorragend. Zu Le sommet des dieux schrieb ich an anderer Stelle bereits mehr. Quartier lointain, last but not least, ist ein weiteres Meisterwerk, welches emotionale Saiten zum Klingen bringt, deren Existenz man oft nicht einmal erahnt. Geschickt verwebt Taniguchi das triste Leben eines Mannes um die 40 mit den Erinnerungen an seine Jungend, an Träume und Hoffnungen, ebenso wie er den geflügelten Satz „Wenn die Jugend wüsste und das Alter könnte“ mit eigenem Leben füllt.

 

Insgesamt habe ich bisher zwölf seiner Manga gelesen. Ich hoffe, dass noch einige folgen werden, auch wenn ein Ende in Sicht ist. Denn Jiro Taniguchi ist heute im Alter von 69 Jahren verstorben.

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Woran merkt man…

dass ich gerade zu nichts komme? Richtig, wenn eine meiner Lieblingsband, auf deren zweites Album ich seit gefühlt einer halben Patrick-Rothfuss-Band-3-Ewigkeit warte, es schaffen, innerhalb der letzten 38 Tage ganze zwei Singles zu veröffentliche, ohne, dass ich es mitbekomme! 😯

 

Ich bin vorhin also beinahe von meinem Stuhl gefallen, als ich zufällig mal nachgeschaut habe, was London Grammar so treibt, und lesen musste, dass sie nicht eine, sondern zwei Singles veröffentlich haben. So flugs war ich selten auf einem bekannten Portal, um mir zwei Lieder anzuhören.

Das Problem?

Naja, jetzt ist die Warterei auf das Album keine halbe Rothfuss-Band-3-Ewigkeit mehr, sondern eine ganze, weil ich ähnlich ungeduldig bin! 😮

 

 

 

Ich liebe London Grammar! ❤

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Versatile Award – Der Waschbär und die sieben Fräglein

So schnell kanns gehen, diesmal kam die Nomminierung von der lieben Frau K. von Klassenzimmergeschichten. Und wie ich in den Kommentaren schon angedeutet hatte, kann ich nicht genug davon bekommen, von mir zu erzählen und dabei dem melodischen Klang meiner betörenden Stimme zu lauschen.

 

Also bereitet euch darauf vor, sieben hinreißende Fakten von mir und über mich zu erfahren, aus den Socken gehauen zu werden und atemlos in euren Stühlen, Sofas oder Betten – letzteres bitte in Zukunft nicht ohne mich! – zu sitzen! :mrgreen:

 

  • Meine erste große Liebe war ein bayrisches Cowgirl. Ich war eben jung… 😳

 

  • Ich warte auf mein Tak-Set, und hoffe, zumindest ein oder zwei Leute aus meinem Freundeskreis zum Spielen zu bekommen.

 

  • Ich bin zutiefst schockiert, wie oft Xander flachgelegt wird! 😯

 

  • Seit zwanzig Jahren gibt es am Samstagmittag Pizza.

 

  • Ich bin das letzte Mal in der Grundschule Rad gefahren.

 

  • Ich kann nicht Ordnung halten. Ohne Chaos geht es bei mir nicht.

 

  • Ich hab mal einen Einkaufsgutschein bei einem Quiz zu Dinosauriern gewonnen. Ich bin mir bis heute nicht sicher, ob der Umstand, dass ich eine der Fragen verbessert habe, oder der, dass meine Schrift in etwa so krakelig wie die eines Grundschülers ist, etwas damit zu tun haben.

 

Das waren sie, sieben weitere, geistreiche Fakten zu mir. 🙂

Wie immer gilt: Wer mitmachen mag, der soll das gerne tun! 🙂

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Patrick Rothfuss – Q&A zu Band 3

Die wichtigste Info zu Beginn:

Band 3 ist noch nicht fertig, es gibt auch keinen Termin.

Jupp, lasst euren Tränen freien lauf, ich warte.

Wer sich das Q&A übrigens im Original anschauen mag, der kann dies genau hier tun. Es lohnt sich immer, Rothfuss ist ein cooler Typ und er kann zu alles und jedem eine Geschichte erzählen. A true storyteller at his heart!

Was gibt es also Neues?

Für 2017 ist zur Feier des zehnjährigen Jubiläums der Veröffentlichung von The Name of the Wind eine anniversary edition geplant. Dabei soll der Text hier und da überarbeitet werden, es sind Illustrationen geplant sowie diverse Anhänge, ein Aufsatz zum Thema Namen und Aussprache, über das Währungssystem, uvam.

Abgesehen davon gab es natürlich keinerlei Details zur Handlung. Rothfuss ist nach wie vor dabei, das Buch zu be- und zu überarbeiten. Das bedeutet bei ihm, dass er Dinge neu hinzufügt, überarbeitet, erweitert, um Lücken in Handlung und Welt zu füllen, damit ein zusammenhängendes Ganzes entsteht. Dies alles braucht naturgemäß seine Zeit. Zeit, die auch von seiner Familie, seiner Charity (Worldbuilders), generell Merchandise (zuletzt Tak, aber auch Schwerter etc.), sowie Film und Serie (für die die Schwerter etc. auch von Nutzen sein können/sollen) beansprucht werden.

 

  • Audiobooks:

Ziel ist es, die bisherigen Sprecher auch für Buch 3 beizubehalten.

 

  • Wird es mehr zu Wil und Sim geben?

Jupp, da sie Kvothes Freunde sind, ist davon auszugehen, dass er Zeit mit ihnen verbringen wird. Dito für Fela.

 

  • Ist Buch 3 das letzte der Reihe?

Ja, und nein. Buch 3 beendet diesen Handlungsstrang, ist aber nicht das letzte Buch in Temerant.

 

  • Buch 3 in mehreren Bänden?

Nicht geplant, es soll ein einziger Band werden.

 

  • Wird Buch 3 alle losen Fäden aufgreifen?

Nein, es werden Fragen offen bleiben. So, wie es in jeder realistischen Geschichte mit realistischen Figuren ist, siehe Herr der Ringe et al.

 

  • Seine größte Angst im Zusammenhang mit Buch 3?

Seine größte Sorge ist, ob das Buch so gut ist, wie er es hinbekommen kann, und wie es auf die Leserschaft wirkt.

 

  • Länger/Kürzer als Buch 2?

Wahrscheinlich nicht länger.

 

  • Wie viele Orte aus Buch 3 werden solche sein, die bisher nicht auftauchten?

Viele. Mehr als drei.

 

  • Wird es ein Buch zu Laniel Young-Again geben?

Ist geplant, aber auf Eis, bis Buch 3 fertig ist.

 

  • Wie ist die Arbeit an Buch 3 im Vergleich zu Buch 2?

Besser. Bei Buch 2 hatte er enormen Druck, weil er nur ein erfolgreiches Buch hatte, nun sind es zwei. Andererseits ist der Druck hoch, weil er den Erwartungen gerecht werden will.

 

  • Er findet Twin Peaks großartig. „Firefly, nur für meine High School-Generation“.

 

Dazu kamen noch etliche andere Fragen, wie „Wie sehr er Lin-Manuel Miranda liebt“ und so, die naturgemäß zu kleinen Geschichten geführt haben.

 

That’s all, folks. 🙂

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